WIE ICH ZU SHIATSU KAM

 

Bereits in meiner Jugend habe ich den Wunsch verspürt, einmal mit Menschen zu arbeiten. Schon früh hatte ich eine starke Affinität zur Musik und eine bestimmte Vorstellung davon, mit Musik und Rhythmus Bewegung in die Körper von Menschen zu bringen. Ich studierte Psychologie mit dem Motiv, das Verhalten der Menschen besser verstehen zu lernen. Währenddessen war ich aber immer auf der Suche nach direkteren Möglichkeiten. Ich hatte ein großes Bedürfnis, Einblick in die Gesamtheit eines einzelnen Menschen zu erhalten, jenseits der intellektuellen Ebene.

 

Eine Behandlung mit Shiatsu von einem Bekannten brachte mich auf eine Art des Spürens, wie ich es noch nie erfahren hatte.

Ich fühlte mich auf eine tiefe Weise berührt und spürte, dass diese einfühlsame Form der energetischen Körperarbeit meinem Leben privat und beruflich eine Richtung geben konnte. Und Shiatsu zeigt mir seither immer wieder den richtigen Weg. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

 

ZEN-SHIATSU

 

Meine Grundausbildung begann ich in der Tradition von Shizuto Masunaga, auch ZEN-Shiatsu genannt. Die Berührung ist im Sinne des ZEN ACHTSAM und ABSICHTSLOS.

Es kommt dabei der Kopf zur Ruhe und das Herz in Schwingung.

 

Shiatsu als energetische Körperarbeit basiert auf dem traditionellen chinesischen Konzept von

Gesundheit: Die Lebenskraft – Qi, das Verständnis der Lebensbewegung als Yin und Yang, die Aspekte der fünf Wandlungsphasen (Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz), sowie die Meridiane (Energiebahnen) bilden die Grundlagen.

 

Shiatsu behandelt keine Symptome, damit auch keine Krankheiten im westlichen Sinne, sondern es lehrt den Behandelten, mit seiner inneren Natur in Kontakt zu kommen.

 

 

OHASHIATSU®

DIE KUNST DER AUSGLEICHENDEN BERÜHRUNG

 

2009 hat mich der japanische Meister Wataru Ohashi mit seiner Shiatsu-Lehre sehr inspiriert und meine Arbeit wunderbar bereichert.

 

Vor 35 Jahren entwickelte Ohashi in New York sein Zentrum.

Als Kunst der Berührungskommunikation bedeutet Ohashi im Japanischen „Große Brücke“ und wird weltweit an mehr als 30 Schulen unterrichtet.

 

Zentral ist der Fluss der Bewegung und das meditative Element. Wie in einem „energetisierenden, kraftvollen Tanz“ kombiniert Ohashiatsu Techniken der tiefen Berührung mit Dehnungen, Arm- und Beinrotationen in nahtlos fließenden Bewegungsabläufen.

 

Bei Ohashiatsu steht die Person die Shiatsu gibt im Mittelpunkt. Geht es ihr gut, kommt es zu einem gleichberechtigten Austausch zwischen Gebenden und Nehmenden und Entwicklung wird möglich. Es geht nicht darum, etwas bewirken zu wollen, sondern offen zu sein, nicht zu drücken und sich vom Körper des Nehmenden tragen zu lassen.